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Raumprogramm
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Mit
"Klick" größer !
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Schlusskreis:
für
viele Kinder noch einmal Aktion im Bewegungsbereich.
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Im
Gleichtakt:
Kinder
machen Musik im Rollenspielbereich
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Verwandlung:
aus
dem Schreibtisch wird die "Hundehütte"
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Hand
und Fuß:
wenn
Sprache allein nicht ausreicht.
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Ein
wesentliches Element unserer pädagogischen Arbeit stellt die Ausstattung
und Gestaltung der verschiedenen Spielräume dar. Sie sollen vielfältige,
anregende und an den Kindern orientierte Möglichkeiten zum handelnden
Lernen bieten und dabei in ihrer Funktion für die Kinder eindeutig erkennbar
sein. Sie schaffen mit ihrer Gestaltung und Ausstattung Gelegenheitsstrukturen
für die Selbstorganisation der Lernprozesse der Kinder. Zugleich werden
Bereiche, in denen die Mitarbeiter/innen mit ihrem Schwerpunkt tätig
sind, so ausgerichtet, dass sie den Erfordernissen ihrer Arbeit dort
gerecht werden.
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Im Laufe der Zeit hat sich
eine idealtypische Gestaltung nach menschlichen Grundbedürfnissen entwickelt.
Es geht dabei um Bedürfnissen nach Bewegung, Ruhe, Kommunikation, und
dem Bedürfnis nach Selbstausdruck in jedweder Form.
| Ruhebereich
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Bewegungsbereich
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| "Kreativ"
bereich
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Kommunikationsbereich
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Cafeteria |
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Freigelände des Kindergartens mit ähnlicher
Möglichkeitsstruktur |
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Zu diesen Bereichen hat
sich in der Vergangenheit die Cafeteria als eigenständiger Lern- und
Kommunikationsort gesellt. Das Freigelände bekommt als erweiterter Möglichkeitsraum
zunehmende Bedeutung. Es wird ähnlich der Strukturen im Gebäude gestaltet.
Hier habe Sie die
Möglichkeit, sich die Raumgestaltung konkret anzuschauen.
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Vorbereitete Umgebung im Haus
XX |
Vorbereitete Umgebung auf dem
Freigelände XX |
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Hier einige Grundlagen nach
denen sich unsere Raumgestaltung entwickelt.
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Den Kindern werden durch
unterschiedliche Räume vielfältige Wahrnehmungs- und Erfahrungsmöglichkeiten
eröffnet. Sie sollen darin möglichst intensiv bei ihren Aktivitäten
sein können, das heißt: - in Ruhe sein - zu sich kommen - entspannen
- in sich hineinhören - in Bewegung sein - sich "auspowern"
und toben - sich selbst Ausdruck verleihen - zeit-, raum- und selbstvergessen
sein - aus sich heraustreten - in einer Gruppe sein - für sich allein
sein - aktiv sein und mittun - konzentriert bei einer Sache sein
- sich Unterhaltung verschaffen - zuschauen und betrachten - ...
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Die Räume als Spielbereiche
sind so gestaltet, dass sie die Kinder zum selbständigen Handeln
und probieren auffordern. Räume sollen als "zweite Erzieherin"
(Reggio Pädagogik) wirken. Die Kinder sollen ihr Lernen darin selbständig
organisieren können.
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Die Räume haben eine
deutlich erkennbare Funktion und vermitteln diese den Kindern durch
ihre Gestaltung und die Wahl der Materialien.
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Die Gestaltung der Räume
liegt in der Verantwortung der Mitarbeiter/in mit entsprechendem
Schwerpunkt in diesem Bereich. Dabei wird auch berücksichtigt, dass
dieser Raum Arbeitsraum für die Mitarbeiterin ist. Dem entsprechend
wird dieser Bereich, neben der Orientierung an den Bedürfnissen
der Kinder, unter ihren fachlichen Aspekten eingerichtet. Die Fachfrau
inszeniert durch Raumeinrichtung und Materialauswahl mögliche Lernprozesse
und schafft sich einen Bereich, in dem sie gut arbeiten kann. Da
nicht alle Räume von einer Fachkraft abgedeckt werden können, werden
frei bleibende Bereiche von allen gemeinsam getragen.
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Es gibt Bereiche, die
gestalterisch und ästhetisch festgelegt sind, z. B. die Cafeteria,
Atelier oder Ruhebereich. Andere Bereiche, wie zum Beispiel der
Bewegungsbereich, oder die Rollenspielecke im Kommunikationsbereich
bleiben, abgesehen von einer Grundstruktur, für die Gestaltungswünsche
und die Ästhetik der Kinder offen. Hier gilt es Freiräume zu lassen,
in denen die Kinder Möglichkeiten haben Räume nach ihren Bedürfnissen
zu verändern. Dem ungezwungenen Handeln der Hinder gilt hier höchste
Priorität.
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In den Bereichen Atelier
und Werkstatt gilt: Die Kinder dürfen Spuren hinterlassen.
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Das Raumprogramm endet
erst am Gartentor. Es bezieht das Freigelände als Lernort ausdrücklich
mit ein.
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