Offen sein für Veränderungen in der Pädagogik.
Das Beständigste im Leben ist der Wandel. Pädagogische Ansätze und Konzepte sind nie etwas dauerndes und endgültiges. Das bedeutet, offen sein für einen stetigen Wandel.Offen sein für Veränderungen im Kindergartensystem.
Um den Kindergarten immer wieder neuen Bedürfnissen und aus Reflexion und Weiterbildung gewonnen Erkenntnissen anzupassen, bedarf es Offenheit für Veränderungen von Strukturen.Offen sein für einen theoretischen, kindgemäßen Ansatz.
Theoretische Erkenntnisse, die uns vertiefende Vorstellungen von kindgemäßem Lernen geben, ermöglichen ein zielgerichtetes Handeln. Offenheit bedeutet Aufgeschlossenheit gegenüber Theorien.Offen sein für die Einmaligkeit eines jeden Kindes und für seinen individuellen Entwicklungsprozess.
Jedes Kind ist einzigartig. Wir pädagogische Mitarbeiter brauchen Offenheit für die Lebensgeschichte jedes Kindes, mit der es uns entgegenkommt.Offen sein für die Bedürfnisse der Kinder.
Kinder kommen mit unterschiedlichen Entwicklungsbedürfnissen in den Kindergarten. Alle Kinder sollen ihren Platz finden, an dem sie ihre Herausforderung finden und zu ihrem Lernen kommen. Hier brauchen wir Offenheit, um uns immer wieder auf Veränderungen durch die Kinder einzustellen.Offen sein für Nähe und Distanz.
Einige Kinder brauchen im Kindergarten überwiegend andere Kinder. Andere wiederum für lange Zeit „unsere Hand". Sind wir offen für eine unterschiedliche Beziehungsgestaltung an den Wünschen der Kinder orientiert? Können wir das nicht gebraucht werden aushalten und Nähe und Distanz nach den Bedürfnissen der Kinder regulieren?Offen sein für Prozesse der Zusammenarbeit in der Mitarbeiterschaft.
Öffnung braucht ein hohes Maß an Kooperation und ständige Absprachen. Sind wir offen Unterschiede stehen zu lassen? Öffnung erfordert die Bereitschaft zu geben und das ständige Bemühen um einen gemeinsamen Weg in der Arbeit.Offen sein für die Erfahrungen anderer.
Wir können von den Erfahrungen von anderen Mitarbeitern und der Eltern profitieren, wenn wir offen sind für ihre Eindrücke und Empfindungen.Offen sein für den Diskurs mit den Eltern, für einen Prozess der Verständigung.
Wir brauchen Offenheit für die Meinungen der Eltern, für ihre Sorgen und Befürchtungen, dass ihre Kinder nicht genug lernen könnten, wenn dem Spiel zu viel Priorität eingeräumt wird.Offen sein für einen Diskurs mit dem Träger, für eine Verständigung und die bestmögliche Arbeit mit den Kindern.
Mitarbeiter/innen in Kirchengemeinde und Kindergarten haben auf unterschiedlichen Ebenen Zugang zur Arbeit des Kindergartens. Auch hier ist Offenheit und gegenseitiges Verstehen gefragt, wenn im Diskurs immer wieder am gemeinsamen Ziel die Auseinandersetzung gesucht werden soll.Offen sein für die Kinder und für sich selbst bessere Bedingungen zu erreichen.
Sind wir offen, Anwalt des Kindes zu sein und hierfür auch politische Aktivitäten mit anderen durchzuführen und in diesem Zusammenhang Verbesserungen anzustreben?Offen sein für Veränderungen in uns und für eigene Lernprozesse.
Offen sein bedeutet die Bereitschaft an sich selbst weiter zu arbeiten, Standpunkte aufzugeben und sich in einem fortwährenden Prozess weiter zu entwickeln.