Bildungsraum Kindergarten

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Kletterei:

Körpergeschick und Körpersicherheit herausbilden.

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Erklärungen: 

Informationen und Begriffe bieten..

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Kleine Brötchen:

Zeitweilig  wird die Küche zur Backstube.

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Zukünftige Computerexp. ?

Technik erforschen

 

Die zukünftige Wissensgesellschaft wird Menschen brauchen, die mit Selbstbewusstsein, Engagement, viel Lernbereitschaft und großer Flexibilität auf immer neue Lernanforderungen reagieren können und in der Lage sind, kommunikativ und kooperativ zusammenzuarbeiten. Zukünftig wird wieder ein hohes Maß an persönlicher und sozialer Intelligenz verlangt. Für diese wichtigen Kompetenzen werden alle elementaren Grundlagen im Kindergartenalter gelegt. Dieser Aufgabe muss sich der Elementarbereich stellen.

Dabei kommt es nicht darauf an, dass Kinder jetzt noch mehr lernen müssen, sondern dass sie ihren Lernhunger bewahren und bereit sind, ihr Wissen ständig zu erneuern und dazu zu lernen. Bildung wird, ebenso wie auch die Entwicklung eines Menschen, verstanden, als ein Prozess der Selbstbildung, der vom Kind ausgeht und nicht steuerbar ist. Kinder brauchen für ihre Selbstbildung einen vielfältig gestalteten Möglichkeitsraum, mit vielen Freiheiten zum selbst tätig sein. Dies wird besonders vor dem Hintergrund der Lebensbedingungen der Kinder heute mit ihren immer stärker werdenden Einschränkungen für ihre Entfaltung wichtig.

 

Erkenntnisgewinn, Selbstbildung ist mit Lust und Freude verbunden, wenn

  • Kindern ein individueller und bedürfnisgerechter Lernweg zugestanden wird, 

  • Kindern verschiedene Zugänge zu Themen und Inhalten eröffnet werden, 

  • auf die Fragen der Kinder eingegangen wird, sie forschen, experimentieren und "Fehler" machen können,

  • sie keine Antworten bekommen, auf Fragen, die sie nicht gestellt haben - wenn sie nicht belehrt werden,

  • Lernen mit Kopf, Herz und Hand verbunden sind,

  • erwachsene Vorbilder zur Verfügung stehen, die Bedeutsamkeiten anbieten und Sinn vermitteln können,

  • erwachsene Vorbilder dabei sind, die mit ihren Werten eine Ausrichtung auf ihrem Lernweg bieten,

  • Kinder mit anderen Kindern einen gemeinsamen Lernweg gehen können,

  • Kinder Mitgestalter und Mitentscheider bei Fragen des Kindergartenalltags sind, wenn sie konsequent mit einbezogen werden.

  • Kinder sich insgesamt wohl fühlen und immer wieder neue Lern - Herausforderungen vorfinden können.

 Die Folgerungen für unsere Arbeit im Kindergarten sind: 

  • Den natürlichen Wissensdrang der Kinder zu unterstützen und ihnen bei ihren Forschungsbemühen, ihren Fragen und ihrer Suche nach Erkenntnissen Partner und Gegenüber zu sein. Partner, die sie in ihrem Entwicklungsstreben unterstützen und fördern, und Gegenüber, die sie an ihrem Wissen teilhaben lassen und ihren mit Werten und  Normen, einer "Ethik des Miteinander" eine Lebensrichtung bieten. 

  • Eine Vielfalt an Bildungserfahrungen und Lernanreizen über eine liebevoll vorbereitete Umgebung anzubieten. 

  • Individuell auf die Bildungsbedürfnisse der Kinder einzugehen und Raum für alle Kinder schaffen.

  • Angebote und Projekte zu entwickeln, die auf Sinnzusammenhänge verweisen und nicht dem Selbstzweck dienen oder einfach sinnlose Beschäftigung bieten.

  • Der Kindergarten insgesamt als ein Lebens- und Lernraum zu verstehen, bei dem viele alltägliche Aufgaben, Pflege, Reparatur, Gestaltung, ... als Lernfelder für Kinder und ggf. für Erwachsene gesehen werden. 

  • Eine Atmosphäre der Gelassenheit, des Vertrauens und der Geborgenheit zu schaffen und damit die Basis für eigenständiges Lernen zu legen.

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© Th. Kühne