Angebote

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"Waldfee"

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"ohne Titel"

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Klärung: 
Die Farben am Pinsel

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Symbole: 
Hilfe beim Zuordnen.

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Absprachen:

Wie war das Angebot?

Mit Kraft
Immer sicherer durch vile Bewegung.

Pflege
Beobachtung von oben.

Schauspiel
Was beim Friseur erlebt wurde.

 

 

 

 

 

"Lehre mich nicht, lass mich lernen." Wichtig sind für uns, Kindern zu vermitteln, wie man Wissen erwirbt. Dabei haben nicht fertige Ergebnisse, sondern die Prozesse des Erwerbs im Forschen, Fragen, Zuordnen und Experimentieren eine große Bedeutung

Kindergarten als Angebot Der Kindergarten wird durch ein herausforderndes und immer weiter differenziertes Raumprogramm zu einer "Lernwerkstatt" für Kinder, in der sie eigenständig und nach ihrem Tempo ihr Lernen voranbringen können. Selbstverständlich braucht es neben den Anregungen durch Räume, Gegenstände und Materialien (dem Schaffen von Gelegenheitsstrukturen) auch Erwachsene, die Kindern Möglichkeiten eröffnen, die sie noch nicht kennen können, die ihnen aus ihrem Wissen und ihren Erfahrungen Tipps und Ideen geben und sie bei ihren Lernprozessen unterstützen und ihnen weiter helfen.

Die Option "nein" zu sagen. Das Prinzip bei allen Angeboten ist, dass die Kinder letztlich entscheiden, ob für sie ein Angebot das Richtige ist oder nicht. Sie als "Baumeister ihrer Entwicklung" haben das letzte Wort. So ist der Begriff im Wortsinn auch zu verstehen. Für uns Mitarbeiterinnen gilt es also Ideen zu entwickeln, die den Bedürfnissen der Kinder tatsächlich entsprechen und die sie entsprechend herausfordern. Lässt sich ein Kind auf uns ein, haben wir die Bedürfnisse getroffen. Falls nicht, sind wir gefordert andere Ideen zu entwickeln.

Nicht Ratschläge und Belehrungen: Es kann nicht darum gehen, die Kinder zu belehren und ihnen Ratschläge zu machen. Kinder haben ein Recht auf Umwege und so genannte Fehler - neutraler ausgedrückt, Erfahrungen. Wir wollen den Wissensdurst und die "Lust auf Welt" der Kinder aufnehmen und sie teilhaben lassen, an unserer Welt und unseren Erfahrungen.

Angebote, wie viel? Für diese unterstützende Begleitung, in der ein Kind sich von den Erwachsenen durch neue Impulse anregen lässt, steht besonders die Angebotszeit zur Verfügung. Sie umfasst etwa 1/3 der Betreuungszeit, wobei Morgen- und Schlusskreise dazu gerechnet werden.

Angebote, woher? In diesem Zusammenhang ist es wichtig den Kindern Bedeutsamkeiten zu vermitteln. Es geht für die begleitenden Mitarbeiter also nicht um bloßes Tun als Erfüllung ihres Auftrags, sondern um ihre innere Beteiligung an den Dingen, die sie den Kindern vermitteln wollen. Dabei liegt nahe, dass die Erzieherinnen den Kindern etwas anbieten, was auch ihren persönlichen Interessen entspricht. Angebote, an denen die Kinder exemplarisch lernen können, werden also genommen aus den persönlichen Neigungen und Schwerpunkten der Erwachsenen.

Die Kinder stellen Fragen. Sie kommen damit in den Kindergarten und suchen nach Antworten. Für uns ist wichtig für diese Fragen, die sich oft nicht nur in Sprache sondern im Handeln der Kinder ausdrücken, sensibel zu sein und diese in die Angebotsplanung mit aufzunehmen.

Weiterhin gibt es im Team die konzeptionelle Vereinbarung und teilweise auch den Auftrag des Trägers, folgende Bereiche zum Schwerpunkt der Kindergartenarbeit zu machen.

  • Religionspädagogik und Glauben im Alltag
  • Natur- und Umwelterfahrung
  • Bewegungserfahrung

Immer wieder gestalten auch Kinder Angebote für andere Kinder. Sie bereiten sich zu Hause auf diese Angebote vor und besprechen sie mit einer Erzieherin. Dann steigen sie mit unserer Unterstützung bei der Vorbereitung in die geplante Anleitung einer Gruppe ein.

Angebote differenziert: Für die meisten neuen Kinder sind Angebote, die die Möglichkeiten (und Grenzen) des Kindergartens offenbaren wichtig zu Beginn ihres Kindergartenlebens. Für ältere Kinder, die mit dem Kindergarten schon vertraut sind, werden neue Herausforderungen auch in Form von anderen Angeboten wichtig.

Aus Beobachtungen und daran anschließenden Teamgesprächen heraus, ergeben sich Angebote für Kinder, bei denen wir besondere Lernbedürfnisse vermuten. Etwas, womit die sie vielleicht sinnvoller, klüger, sozialer,... mit sich und der Welt umgehen können. Hier nehmen wir eine weitere Möglichkeit wahr, differenziert und individuell auf die Kinder einzugehen.

  © Th. Kühne